Das Team der Himalayan Care Foundation

Vorstand

Der Vorstand der Himalayan Care Foundation ist seit Jahren erfahren in der Mitarbeit und Leitung von Hilfsprojekten in den Regionen des Himalayas.

Dr. Walter Staaden

Facharzt für Allgemein- und Sportmedizin

 

Seit 1978 bin ich ärztlich tätig. Seit 1983 in eigener haus- und sportärztlicher Praxis. Meine Liebe zu den Bergen und zum Bergsteigen hat mich 2000 zum ersten Mal in den Himalaya geführt. Nach der ersten Reise habe ich beschlossen in Nepal mit anzupacken und zu helfen. Und so engagiere ich mich seit dem Jahr 2001 in verschiedenen NGO’s in Nepal. Dies stets in leitender und verantwortlicher Position. Waren es in den ersten Jahren bei Meditibet und Medihimal vor allem medizinische Einsätze im Khumbu, so sind wir mit der Gründung der Himalayan Care Foundation sehr konsequent dazu übergegangen, schulische Projekte, in unterentwickelter Region des Solu, zu fördern. Diese Arbeit im Team ist eine bereichernde, eine erfüllende. In circa 30 Reisen habe ich das Land Nepal gut kennen und vor allem lieben gelernt. Die Natur ist gigantisch, die Menschen durch eine fröhliche und dankbare Lebenseinstellung imponierend.

Gerne möchte ich noch, so lange meine Kräfte es zulassen, die Arbeit der letzten 18 Jahre weiterführen und konsolidieren. Wahrscheinlich ist die Zeit der Großprojekte erst einmal vorbei. Aber alle Projekte gut am Laufen zu halten, die neuen Herausforderungen zu gestalten (immer mehr Schulabgänger, Weiterbeschäftigung von Gehörlosen und Behinderten) ist eine große Aufgabe für die nächsten Jahre. Zusammen mit den neu dazu gekommenen Kräften werden wir es angehen.

Nach fast 40 Jahren ärztlicher Tätigkeit werde ich zum Jahresende meine Praxis schließen. So bleibt etwas mehr Zeit und Energie für die Himalayan Care Foundation. Danke für die langjährige Unterstützung.

Dr. Andrea Schmidt

Rechtsanwältin

 

Im Jahr 2010 kam ich ganz überraschend in die Situation, mit Walter und seiner Frau Ilse nach Nepal reisen zu dürfen. Ein weiterer geplanter Teilnehmer war kurzfristig erkrankt und binnen einem Tag war meine Entscheidung getroffen, dass ich seinen Flug übernehme. Nur 6 Tage später war ich auch schon im Solu Khumbu unterwegs und durfte staunend die dortige Welt mit der schönen Landschaft, den unendlich liebenswerten und gastfreundlichen Menschen, aber auch deren bittere Bedürftigkeit kennenlernen. Da wir die damals bereits bestehenden einzelnen Projekte zu Fuß (Straßen gab es damals dort nicht) „abgelaufen” sind, konnte ich mit eigenen Augen sehen, mit welchem Engagement Walter und seine Mitstreiter/innen die medizinischen und schulischen Belange vor Ort verbessert haben und welche Dankbarkeit hierfür unter der Bevölkerung herrschte. Seitdem war ich noch mehrfach in Nepal und konnte die Weiterentwicklung und auch den leider zum Teil notwendigen Neuaufbau nach dem großen Erdbeben verfolgen. Eine Arbeit, die unbedingt fortgeführt werden muss.

Nachdem dann im Jahr 2018 eine personelle Veränderung im Vorstand anstand, hat es nur weniger Überzeugungsarbeit von Walter und Christian bedurft und schon war ich auch Teil des aktiven Teams von HCF. Gemeinsam werden wir versuchen, die Arbeit im Sinne der dortigen Menschen weiterzuführen. An dieser Stelle möchte ich allen Mitgliedern, Paten, Spendern und sonstigen Helfern danken und Sie/Euch bitten, HCF auch zukünftig tatkräftig weiter zu unterstützen.

Zu meiner persönlichen Situation: Ich bin verheiratet, Mutter zweier erwachsener Töchter und beruflich in Wetzlar als Rechtsanwältin in der Kanzlei Unützer/Wagner/Werding tätig.

Dr. Christian Kuntz

 

Ich bin seit meiner Kindheit vom Reisen und kennen lernen fremder Menschen, Landschaften, Kulturen und Regionen begeistert. 2013 durfte ich zum ersten Mal Nepal besuchen, Zeit im Himalaya, dem Dach der Welt, verbringen. Walter Staaden, Andrea Schmidt, Sonam Sherpa, Dawa Sherpa und viele andere, die dabei waren, haben mir faszinierende Einblicke in die Schönheit aber auch die Probleme des Landes und seiner Menschen gegeben. Die Fröhlichkeit und Zufriedenheit der Menschen trotz widriger Verhältnisse haben mich beeindruckt.

Ich war von den Menschen in Nepal, Ihrem Umgang miteinander (2 Weltreligionen in friedlicher Koexistenz) und uns gegenüber sowie den erfolgreichen Projekten der Himalaya care Foundation (HCF) so fasziniert, daß ich inzwischen 4 Mal Nepal besucht habe. Ich war jedes Mal wieder von den Menschen, den Bergen und der Landschaft begeistert, so daß ich mich gerne für die Menschen, die ich in Nepal am intensivsten kennen lernen durfte, vor allem im Solu, gerne einsetze.

Die Himalayan Care Foundation (HCF) hat in Leun und in München ihre aktiven Zentren. Ich arbeite seit 12 Jahren als Arzt und Chirurg in der „Leuner” Gegend entlang der Lahn (früher Wetzlar, heute Weilburg) und habe Nepal über HCF kennen gelernt. Was liegt da näher, als sich selbst aktiv bei HCF einzubringen und mitanzupacken?

Ich freue mich auf eine konstruktive Zusammenarbeit im HCF Team und auf viele zukunftsweisende, Menschen unterstützende Projekte.

Projektleiterinnen

Nikola Geiger-Pollak

Lehrerin, Montessori-Pädagogin und Familienberaterin

 

Schon mit 13 Jahren war es einer meiner Träume in irgendeiner Form praktisch in der Entwicklungshilfe tätig zu sein. Als Jugendliche träumte ich davon als Ärztin in Afrika zu helfen, stattdessen arbeitete ich dann als Lehrerin für ein Jahr in Ecuador in einem Schulprojekt mit.

Nach einem Jahr bei Plan und zwei Jahren ehrenamtlicher Mitarbeit bei medihimal e.V. , möchte ich mich nun gerne bei der Himalayan Care Foundation einbringen. Nachdem ich letztes Jahr in Nepal war, vor Ort verschiedene Projekte kennengelernt und Beziehungen zu den Menschen dort aufgebaut habe, freue ich mich nun in unseren neuen, sehr jungen Verein als Projektleiterin mitarbeiten zu dürfen. Die Hilfe zur Selbsthilfe ist für mich dabei der oberste Grundsatz.

Ein paar Worte zu mir: nach meinem Studium und der Ausbildung zur Grundschullehrerin, schloss ich noch eine Montessoriausbildung an, gründete dann einen Montessorikindergarten und später eine Montessorischule, die ich auch leitete. 2005 wagte ich den Schritt in die Selbständigkeit mit meiner Familien-und Lernwerkstatt Respecto und machte begleitend eine Ausbildung beim Kempler Institut of Scandinavia /Jesper Juul zur Familienberaterin. Heute arbeite ich für familylab, einem europaweitem Netzwerk für Familienberatung und Lehrerfortbildung und selbständig im Kinder-, Eltern- und Lehrer-Coaching und Beratungsbereich, eine Tätigkeit, die viel Spaß macht.

Ich freue mich zusammen mit unserem HCF-Team die Beziehungen zu Nepal vertiefen zu können und in Projekten der Himalayan Care Foundation konstruktiv mitzuarbeiten.

Verena Wilkesmann

Pädagogin M.A.

 

Seit vielen Jahren bereise ich Asien, insbesondere die Himalaya Region Nepal, Indien und Tibet. Ich habe einen sehr engen Bezug zu den Menschen und möchte durch persönliches Engagement meinen Anteil an der Verbesserung der Lebensumstände dort beitragen.

Zu meiner Person: Bereits während meines Studiums der Pädagogik, Psychologie und Soziologe arbeitete ich einige Monate in einem Hilfsprojekt in Thailand für den Verein Childlife. Seit 2002 engagierte ich mich aktiv bei der Hilfsorganisation medihimal e.V. in Nepal, wo wir viele medizinische, infrastrukturelle und pädagogische Projekte ins Leben gerufen haben.

In München arbeite ich mit sozial benachteiligten und traumatisierten Kindern und Jugendlichen bei Refugio -Behandlungszentrum für Flüchtlinge und ICOYA e.V. Desweiteren arbeite ich bei Horizont e.V. in einem Haus für obdachlose Kindern und deren Mütter.

Ich freue mich über eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem gesamten HCF-Team und auf viele zukunftsweisende Projekte.